In Sichtweite der Kirche von Kirchberg an der Iller befindet sich eine Station der Oberschwäbischen Keltenstraße. Früher stand hier einmal eine befestigte Wallanlage der Kelten.
Auf dem Berg oberhalb des Illertals stand vermutlich mal eine keltische Höhenburg. Diese Burgen dienten dem Schutz aber wohl auch der Repräsentation. Der Zugang durfte schon zu Kelten Zeit da gewesen sein, wo auch heute noch die Straße verläuft, es ist sozusagen topographisch vorgegeben. Leider gibt es zu diesem Ort keine Funde, doch das Vorhandensein der Grabhügel in der Ebene sprechen für eine keltische Besiedlung. Der Platz war sicherlich gut zu verteidigen, denn teilweise geht es mit 20 Prozent Gefälle hinab. Und im nördlichen Teil der Anlage gibt es Wasser, das man für einen Graben hätte nutzen können.
Die Anlage, so verraten die Wälle und Bilder von oben, war länglich und die Mauern verliefen wohl entlang der Hochplateaus. Die Fläche mag knappe 0,35 Hektar Land ausgemacht haben.
Nur die Gräben entlang der ehemaligen Anlage sind noch deutlich zu erkennen. Und ein Loch zur östlichen Seite hin fällt auf, aber vielleicht hat auch nur jemanden nach dem Schatz gesucht, den es hier geben soll. Denn die Kelten opferten ihren Göttern auch Gold, das aber vermutlich die Römer schon ausgegraben haben, als sie das Land okkupierten.
Vermutlich war die keltische Anlage aber kleiner als die im Mittelalter ausgeführte Befestigung. Wobei es sich um die vermutete Burg Moosbach, Mausbach oder Moosbachwald gehandelt haben soll. Diese war womöglich im Besitz der Edelfreien von Sinningen. Sie wurde urkundlich im Jahr 1129 bei einer Schenkung an das Kloster Ochsenhausen erwähnt.
In den Riedwiesen, mit Blick gen Südosten kann man einige abgeflachte Grabhügel erkennen, aber genau wie die Viereckschanze bei Berkheim-Bonlanden (GPS-Daten: 48.073692,10.078751), wurde schon viel abgetragen. Man erkennt nur noch flache Erhebungen und die Funde sind ebenfalls gering ausgefallen. Vermutlich sind die Grabbeigaben schon im Mittelalter gefunden worden.
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