Bildstock im Dickicht
Rund um Bergatreute, auch in der sogenannten Höll, stehen sehr viele Wegkreuze und christliche Bildstöcke.
Überall in Oberschwaben kann man Kreuze, oder wie man auch sagt Bildstöcke, erspähen. Es gibt sie in verschiedenen Formen und Variationen und sie haben verschiedene Bedeutungen.
Zu einigen Wegkreuzen gibt es sogar Sagen und Legenden, einige verweisen auf eine Katastrophe, ein Verbrechen oder einen Unfall und wieder andere dienen vor allem der Orientierung auf Pilgerwegen oder Wallfahrten.
Andere nennen sie auch Flurkreuze und auf dem ein oder anderen steht geschrieben, dass Gott die Flure segnen soll. Nach dem Dreißigjährigen Krieg nutzte man diese Art des Gedenkens auch für die Schicksalsschläge des Krieges und so gibt es auch das ein oder andere Schwedenkreuz.
Vor allem rund um den Ort Bergatreute, südlich von Bad Waldsee, finden sich eine Reihe von solchen Kreuzen. Es gibt auch einen inoffiziellen Kreuzwanderweg, so könnte man es zumindest meinen. Der Grund für die Vielzahl an Wegkreuzen in diesem Gebiet ist unklar. Viele wurden bereits vor Jahrhunderten aufgestellt, einige sind aber auch relativ neu.
Vor allem zwischen Bergatreute und Wolfegg, dort liegt ein Tal, das man auch als Höll bezeichnet, kann man nebst der wunderschönen Natur viel Wegkreuze entdecken. Auch auf der Süh ist ein solches Wegkreuz zu sehen, das man wohl auch als kleines Gipfelkreuz ansehen kann.
Allen gemein ist wohl der christliche Glaube, der sich hier vor allem in Gestalt des Katholizismus widerspiegelt. Einige dienen aber auch der Sühne für Verbrechen oder als Erinnerung an Unglücke. Die meisten Bildstöcke zeigen Jesus oder Maria, zuweilen auch beide.
Es gibt sie aus Holz, aus Stein oder als Nischen, wo man kleine Statuen oder Heiligenbilder eingefügt hat. Meistens stehen sie auf einer Stele. Es gibt auch Gläubige, die diese Einrichtungen zum stillen Gedenken oder zum Gebet nutzen.
Die Stadt Bergatreute hat sie auf der Homepage der Gemeinde gesammelt.
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